Spielfeld: Gleiche sechs Tore wie beim Golf-Croquet – aber jedes Tor wird zweimal durchlaufen: einmal auf dem Hinweg (Tore 1–6) und einmal auf dem Rückweg in umgekehrter Reihenfolge, wo sie umbenannt werden in 1-back, 2-back, 3-back, 4-back, penultimate und rover.

Ziel: Punkte sammeln, indem man als Erster mit einem Ball durch jedes Tor spielt, der Reihe nach von 1 bis 6. Jedes Tor zählt genau einen Punkt und wird nur einmal vergeben – es spielt keine Rolle, welche Seite hindurchkommt, nur wer zuerst dran ist.
Züge: Das ist der entscheidende Unterschied zum Golf-Croquet – normalerweise besteht ein Zug aus einem Schlag, aber man erhält einen Folgeschlag, sobald der eigene Ball sein richtiges Tor durchläuft oder einen anderen Ball trifft („Roquet“). Geübte Spieler reihen solche Folgeschläge zu langen Breaks aneinander und können so in einem einzigen Zug viele Tore durchspielen.
Roquets: Trifft man einen anderen Ball, darf man einen Croquet-Schlag ausführen – man setzt den eigenen Ball in Kontakt mit dem getroffenen Ball und schlägt, wodurch man (annähernd) bestimmen kann, wohin beide Bälle rollen. Das ist der taktische Kern des Spiels.
Sieg: Die Partei, die zuerst beide Bälle durch den gesamten Parcours bringt und auspflockt, gewinnt – ein deutlich längeres, strategischeres Spiel als Golf-Croquet, oft 1–2 Stunden oder mehr.
Der Spielfeldaufbau ist identisch mit dem des Golf-Croquet – gleiche Tore, gleicher Pflock –, weshalb Clubs auf demselben Rasen beide Varianten spielen können.

