Spielfeld: ein Rechteck (in voller Größe 35 × 28 Yards, aber jeder ebene Rasen funktioniert, solange die Proportionen stimmen), mit sechs Toren und einem Pflock, angeordnet im „Doppelraute“-Muster – drei Tore oben, drei unten, der Pflock in der Mitte.

Ziel: Punkte sammeln, indem man als Erster mit einem Ball durch jedes Tor spielt, der Reihe nach von 1 bis 6. Jedes Tor zählt genau einen Punkt und wird nur einmal vergeben – es spielt keine Rolle, welche Seite hindurchkommt, nur wer zuerst dran ist.
Züge: Ein Zug besteht aus einem einzigen Schlag. Es gibt keinen Bonusschlag für ein durchspieltes Tor oder das Treffen eines anderen Balls – das unterscheidet Golf-Croquet deutlich von Association-Croquet und macht die Partien schnell, meist unter einer Stunde.
Parteien: zwei Parteien mit je zwei Bällen (Blau/Schwarz gegen Rot/Gelb), gespielt in fester Farbreihenfolge, reihum durch alle vier Bälle.
Punktestand: Die erste Partei mit 7 Punkten (von möglichen 13) gewinnt. Steht es nach allen 12 Torversuchen 6:6, wird Tor 3 als Entscheidung noch einmal gespielt.
Der Pflock: Anders als bei Association-Croquet spielt er hier keine Rolle beim Punkten – er ist nur ein festes Hindernis auf dem Feld.
Das Spiel beginnt in der Nähe einer Ecke, und die Gruppe arbeitet sich entlang der im Diagramm gezeigten Schleife vor – alle jagen immer dasselbe „lebende“ Tor gleichzeitig, was das Spiel auch für absolute Anfänger unterhaltsam und gesellig macht.

